Nahfeldmonitore

1. Wie Nahfeldmonitore aufstellen?

Studio Monitor TestDie korrekte Aufstellung der Nahfeldmonitore ist sehr essentiell für die Arbeit am Stück. Mit der richtigen Aufstellung der Nahfeldmonitore verbessert sich die Abhörsituation merklich, sodass ein vollkommen verändertes Klangbild entsteht. Damit die Aufstellung perfekt ist, müssen einige Schritte durchgeführt werden. Zunächst müssen die Abstände der Lautsprecher zueinander stimmig sein. Das Stereobild der Monitore muss stimmig sein. Hierbei kann auf die Herstellerangaben geachtet werden. Die Mindestabstände, die der Hersteller vorgibt, sollten beachtet werden. Damit kann sodann der bestmögliche Klang erreicht werden. Der Abstand bei Nahfeldmonitoren liegt zwischen 1 und 2 Metern. Je größer der Abstand, um so mehr Raum hat ein Stereopanorama. Ist die Entfernung zu groß, verliert sich allerdings der Monoanteil. Dies sollte bei der Aufstellung beachtet werden. Der Abstand zum Hörer ist gut, wenn er sich an dem Abstand der Monitore zueinander orientiert. So entsteht eine Art gleichseitiges Dreieck.

Der Wandabstand sollte groß gewählt werden, damit die Reflexion von der Wand zeitlich verzögert wird und zuerst der Direktschall beim Abhören vorliegt. Damit kann der Klang perfekt gehört werden. Störungen entfallen bei dieser Aufstellmethode. Auch die Monitorrückwand sollte einen großen Abstand zur Raumwand haben, damit die Tiefenstaffelung ausgewogen ist. Anderfalls kann es zu negativen Auswirkungen des Klangerlebnisses kommen. Es würde ein verkehrter Eindruck vom Klang entstehen, der erhebliche Auswirkungen auf die Musik haben kann. Eine gute Ausrichtung der Monitore ist gegeben, wenn beispielsweise bei einem rechteckigen Raum die Abstrahlrichtung parallel zur langen Wand erfolgt.

Bei quadratischen Räumen stellt sich die Ausrichtung der Monitore nicht. Zum Hörer sollten die Monitore leicht angewinkelt ausgerichtet werden, damit es zu keinen Irritationen in der Klangwahrnehmung kommt. Ein Winkel von 75 Grad ist hinsichtlich des gleichseitigen Dreiecks empfehlenswert. Zusätzlich reflektiert die Arbeitsplatte den Schall. Hier kann man zur Abhilfe die Monitore erhöht aufstellen, um keine Klangveränderungen zu haben.

2. Was sind Nahfeldmonitore?

NahfeldmonitoreTonstudios verwenden Nahfeldmonitore, um Musik abmischen zu können. Der Vorteil dieser Lautsprecher ist, dass eine sehr weite Entfernung zu den Monitoren nicht erforderlich ist, um ein perfektes Klangerlebnis zu haben. Die Monitore werden einfach auf den Arbeitstisch gestellt mit einem moderaten Abstand zu Hauswänden und der Arbeitsplatte. Gerade die Naharbeit verhindert, dass weniger Raumeinflüsse auf den Klang einwirken und die Musik perfekt abgemischt werden kann. Die Aufnahme wird mitgehört.

Ist ein Verstärker integriert, dann handelt es sich um einen aktiven Nahfeldmonitor. Ein Nahfeldmonitor ist ein Stereosystem mit vergleichsweise geringer Leistung und hoher Klangqualität, sodass die Musik perfekt abgemischt werden kann, ohne dass andere Raumeinflüsse den Klang verändern. Insbesondere bei speziellen Passagen ist der Einsatz von Nahfeldmonitoren wichtig.

3. Was bringen Nahfeldmonitore?

Beim Arbeiten mit einem Nahfeldmonitor liegt eine überaus konstante Wahrnehmung vor. Bei der Nahfeldarbeit ist der Raum an sich unwesentlich. Auch machen die Einrichtung und weitere Einflüsse keinen Unterschied bei der Arbeit aus. Die Akustik verändert sich hierdurch nicht. Die Vorzüge der Nahfeldarbeit sind herausragend. Das Arbeiten ist im Nahfeld nur sehr eingeschränkt möglich, weil sich die Schallintensität bei Bewegung verändert.

Für die Überarbeitung einzelner Passagen ist die Nahfeldarbeit sehr empfehlenswert. Andere Abhörmethoden, die den gesamten Raum einbeziehen, führen zu erheblichen Reflexionen im Raum. Auch findet eine verschiedene Absorption statt. Geeignet ist die Fernmethode eher bei Basswiedergaben.

4. Was sind aktive Nahfeldmonitore?

Aktive Nahfeldmonitore besitzen einen integrierten Verstärker, der bei passiven Nahfeldmonitoren extra vorhanden sein muss. Bei der Tischarbeit ist die Verwendung von aktiven Nahfeldmonitoren anzuraten, weil ein zusätzlicher Stereoverstärker sehr viel Platz auf dem Tisch einnehmen würde. Aktive Nahfeldmonitore haben den Vorteil, dass die Lautsprecher eine geeignete Verstärkung mitbringen, die ausgewogen und abgestimmt ist. Auch entfallen zusätzliche Verlegearbeiten von Kabeln, die die Arbeit am Tisch sehr beeinträchtigen können.

5. Warum Nahfeldmonitore?

Für die Arbeit an bestimmten Passagen im Musikstück ist der Einsatz von Nahfeldmonitoren unersetzlich. Sie die Nahfeldmonitore korrekt aufgestellt, verbessert sich die Abhörsituation merklich und eine verbesserte Arbeit am Stück ist möglich. Ein Aufstellen der Monitore im Raum führt zu erhelblichen Reflexionen von Raumwänden, Fenstern, Einrichtungsgegenständen, Decken, Ecken und Winkeln.

Die gesamte Tonsituation und der Klang verändert sich bei der Arbeit im großen Raum. Gerade die Naharbeit kann die Überarbeitung des Stücks perfekt gewährleisten. Bei der Arbeit im großen Raum findet eine verschiedene Absorption statt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf den Klang, die Klangqualität und das Klangerlebnis. Geeignet ist die Fernmethode im großen Raum bei Basswiedergaben, die mit der Nahmethode nicht bearbeitet werden können.

6. Subwoofer und Monitore auswählen und aufstellen

Studio Monitore SubwooferDie richtige Positionierung von Monitorboxen als Studiomonitore muss probiert werden. Ab circa 400 Euro werden bereits gute Monitore als Paarpreis angeboten. Je nach Anspruch sind diese Modelle bereits ein sinnvoller Einstieg für das eigene Studio. Jeder Studiomonitor hat einen eigenen Klang. Hier sollte viel Priorität auf den Hörergeschmack gelegt werden. Zusätzlich sind die Anforderungen der Musikstile ausschlaggebend für die Wahl der richtigen Monitore. Aus diesem Grund ist auch der Preis des Monitors an sich kein Kaufkriterium für die passenden Boxen.

Um den Unterschied der einzelnen Nahfeldmonitore erkennen zu können, ist ein Probehören unerlässlich. Mit dem Probehören kann das richtige Produkt gewählt werden. Nur bei sehr bekannten Stücken scheiden sich für den Hörer die Geister und die Qualität der jeweiligen Nahfeldmonitore. Und definitiv nur das Probehören kann eine Entscheidung für die richtige Auswahl bieten.

Hier nehmen wir den KRK Rokit 10S Studio Subwoofer genauer unter die Lupe.

Zusätzlich sollte beim Probehören nicht vergessen werden, dass der Raum, in dem das Probehören stattfindet, einen erheblichen Einfluss auf die Klangqualität der Monitore hat. Ähnlich wie die spätere Positionierung im eigenen Studio, sind die Boxen auch beim Probehören entsprechend ausgerichtet, bis das bestmöglichste Klangerlebnis erreicht ist.

Besser ist es daher, die in Frage kommenden Nahfeldmonitore im eigenen Studio probehören zu können. Nur so ist die Qualität gewährleistet, die gefordert und gewünscht ist. Die Wahl wird automatisch auf die richtigen Boxen fallen. Hinsichtlich der Ausrichtung sollten die Nahfeldmonitore eine größtmögliche Entfernung zu den Raumwänden haben.

Wenn auf dem Tisch gearbeitet wird, sollten die Nahfeldmonitore hochgestellt werden, damit Reflexionen der Tischplatte vermieden werden. Der Abstand der Nahfeldmonitore sollte ausreichend sein, um ein perfektes Klangerlebnis zu erhalten. Hierbei kann immer auch auf die Empfehlungen des Herstellers zurückgegriffen werden. Die Hersteller der Nahfeldmonitore geben bestimmte Empfehlungen für Mindestabstände, die eine sehr gute Richtung weisen.

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